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Was verbindet die neue Bundesfamilienministerin mit Zunsweier?

» Beitrag vom 23.01.2006     © Peter Buck

© Peter Buck

Eigentlich nichts. Doch, halt, schauen wir uns in der Dorfstraße um, dann entdecken wir ein Gebäude, einst ein Gasthaus mit einem wunderschönen schmiedeeisernen Wirtshausschild.

Darauf entziffern wir den einstigen Namen des Gebäudes. Er lautet "v. d. Leyenscher Hof" und erinnert an den Namen der letzten Besitzer von der Burg Hohengeroldseck, zu deren Herrschaftsbereich ein Teil der Ortschaft Zunsweier bis anno 1819 gehörte.

Das Geschlecht derer von der Leyen besaß ansehnliche Güter im süddeutschen Raum, so auch heute noch die Burgruine auf dem Schönberg zwischen Seelbach und Biberach/Baden.

Ursula von der Leyen (geb. Albrecht) heißt unsere frischgebackene Ministerin für Familienpolitik durch Heirat.

Ob sie wohl weiß, dass es in Zunsweier ein ehemaliges Wirtshaus gleichen Namens gibt?

Leider sind die Rollläden schon seit Jahren heruntergelassen und die Küche kalt, sonst hätten wir sie auf ein Glas Zunsweierer eingeladen.

Aber immerhin steht auf dem Wirtshausschild noch eine eindringliche Mahnung an Passanten: "Trinkt deutschen Wein".