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Erntedank

» Vergängliche Kunstwerke religiöser Volkskunst

In Zunsweier gab es dieses christliche Brauchtum von 1977 bis 1999.

Jedes Jahr zum Erntedankfest entstand ein neues Kunstwerk; von 1977 bis 1991 unter der Leitung von Schwester Ingrid, aus dem
 Franziskanerorden Gengenbach, die in Zunsweier als Messnerin tätig war. Von 1992 bis 1999 führte Olga Buß diese Tradition weiter.

Der Entwurf eines Motivs mit Leitspruch dient hierbei als Vorlage. Diese wird mit Kleister auf eine transportable Holztafel geklebt.

Nach dem Trocknen wird die Vorlage Stück für Stück eingekleistert und mit kleinen Materialien belegt.


» Materialien


  • kleine Früchte und Körner
    Mais, Reis, Gries, Mohn, Weizen, Linsen, Erbsen, Bohnen, Nüsse, Hagebutten, Obstkerne
  • Samen
    Gas-, Rüben- und Gründüngersamen
  • Lebensmittel
    Kaffebohnen, Kaffepulver, getrockneter Kaffeesatz, Sago, Weckmehl

» Werkzeuge

  • Löffel
  • Spachtel
  • Pinzette

» Tipps

  • Zum Einfärben mit Lebensmittelfarbe, Blaukraut- oder Rübensaft, eignet sich Milchreis besonders gut.
  • Einfärben von Sägemehl
  • Der Kleister, auf den die Materialien geklebt werden, darf nicht fließen.
  • Zuerst mit dem Kleben der Konturen beginnen.